Der Handel der deutschen Kolonien. 1895: W 29 Millionen Mark. 1900: WWW 70 Millionen Mark. 1905: 164 Millionen Mark. 1913: 520 Millionen Mark. : Die Schraffierung bezeichnet den Anteil von Tsingtau. Der gewaltig sich entwickelnde Außenhandel des Reiches war im letzten Jahrzehnt vor dem Kriege ein die Welt überschattender stolzer Riesenbaum geworden, eine ragende Größe, die nur noch vom Handel Großbritanniens übertroffen wurde. Für 10 Milliarden 769,7 Millionen Mark Waren wurden im Jahre 1913 ins Reichsgebiet eingeführt, für 10 Milliarden und 97,2 Millionen Mark ausgeführt. In dieser Warenbewegung von nahezu 21 Milliarden Mark spielte natürlich der Handel der deutschen Schutzgebiete im Werte von ö20 Millionen Mark keine sehr bedeutende Rolle, zumal noch ein Teil davon nach fremden Ländern ging. Die deutschen Schutzgebietsverwaltungen sind nämlich in weitestgehender Weise dem Grundsatz der offenen Tür gefolgt, haben fremde Firmen und fremde Waren unter denselben Bedingungen- 2 wie deutsche in die Kolonien hineingelassen. Immerhin halte nach der amtlichen Statistik der afrikanischen und Südsee-Schutzgebiete das Reich mit diesen Kolonien im Jahre 1912 einen Handelsverkehr im Werte von rund 174 Millionen Mark. Wenn dieser Umsatz vor Ausbruch des Krieges auf etwa 20V Millionen Mark gestiegen war, so war das gewiß, gemessen an der Milliardenziffer des deutschen Außenhandels, nicht sehr viel! aber um zum rechten Verständnis für den deutschen Kolonialhandel zu kommen, muß man wissen, daß unsere Schutzgebiete infolge an dauernder beharrlicher Arbeit ein Handelskunde für uns geworden waren, der wie kein anderer von Jahr zu Jahr an Wichtigkeit zunahm. Das Wachstum des deutschen Kolonialhandels besonders in den letzten acht Jahren vor dem Kriege, von 1905 bis 1913, von 164 auf 520 Millionen Mark, um 317^?, war eine Ausnahmeerscheinung im Welt handel: es war damit nicht etwa ein Rekord erreicht, sondern eine Stufe, von der aus ein langsameres Ansteigen zu erwarten war. 1913 waren alle Vorbedingungen für ein weiteres stürmisches Emporschnellen des deutschen Kolonialhandels gegeben. Eine Verdoppelung in den folgen den acht Jahren, also ein Schutzgebietshandel von mindestens einer Milliarde im Jahre 1920, das war das Minimum des zu Erhoffenden. Das durften wir nach der bisherigen Entwicklung erwarten, denn für den Kolonialkenner war schon 1913 der deutsche Kolonialhandel keine un sichere oder zu übersehende Größe mehr. Man folge uns ein wenig und lasse sich zeigen, woraus wir solche Zuversicht schöpften. Der Betrag von 29 Millionen Mark des Handels aller Kolonien im Jahre 1895 veranschaulicht deutlich, was sie damals, zehn Jahre nach der deutschen Besitzergreifung, noch waren: im weiten Innern von europäischer Kultur fast unberührte Wildnisse: nur die Küste zeigte die Anfänge wirtschaftlichen Lebens. In elenden Baracken und Hütten wohnten die weißen Vertreter deutscher Macht und deutschen Handels: die Hauptstädte und Haupthäfen waren ein seltsames Gemisch von tropischer Wildnis und Abfällen deutscher Kultur, durchsetzt mit den ersten Anfängen echter deutscher Arbeit. Mühsam ging es in den nächsten zehn Jahren vorwärts. Wege wurden gebaut: der deutsche Kulturpionier und deutsche Verwaltungs beamte drangen langsam ins Innere vor, wirtschaftliches Leben weckend. Der alte Kolonialbesitz, ohne Kiautschou, hatte es bis 1900 bis auf- 3 - 58 Millionen Mark Handel gebracht; 1305 wurde die erste Hundert million erreicht. Dann begann der Bahnbau, und nunmehr vollzog sich die Aufwärtsbewegung mit großen Schritten. Im Jahre 1908 hatten die Gebiete in Afrika und in der Südsee 138,8 Millionen Mark Handel, Z910 bereits 229,7 Millionen und 1912 schon 263,6 Millionen. Im Jahre 1913 war ein Stand von 319 Millionen Mark erreicht. Auf die afrikanischen Kolonien allein entfielen davon über 286 Millionen Mark. Lome, Viktoria, Buea, Duala, Kribi, Swakopmund, Windhuk, Lüderitz- bucht, Daresfalam, Tonga, die Regierungssitze und Haupthafenplätze unserer afrikanischen Kolonien, waren schmucke, glänzend gehaltene deutsche Städte geworden mit prachtvollen Gebäuden und den Anfängen geistigen Lebens: sie reckten und streckten sich gewaltig und zeigten zum Teil schon, wie Duala und Daresfalam, erkennbar das Bestreben, sich zu afrikanischen Großstädten herauszuwachsen. Das Jahr 1913 bedeutete einen neuen Markstein in der Entwicklung unserer afrikanischen Schutzgebiete. In Deutsch-Südwestafrika hatte die Ausfuhr an mineralischen und fossilen Rohstoffen auf den Betrag von 67^ Millionen Mark gebracht werden können infolge der Steigerung der Diamantenausfuhr auf nahezu 59 Millionen Mark. Deutsch- Ostafrika sah die große, die ganze Kolonie durchschneidende Bahn zum Tanganjikasee der Fertigstellung entgegengehen, erwartete die Ein richtung einer großen deutschen Schiffahrt auf dem Tanganjikasee und die Inangriffnahme eines neuen Schienenweges, welcher die Drei- millionen-Bevölkerung zwischen Kiwu-, Tanganjika- und Viktoriasee dem Weltmarkt nahebringen sollte. In Kamerun verdichteten sich Ver kehrspläne zu einer Hundertmillionen-Vorlage an den Reichstag, deren Kredite es dem Gouvernement ermöglichen sollten, den Eisenbahnbau in dieser lange vernachlässigten Kolonie im größten Stile in Angriff zu nehmen. Unseren Südseekolonien aber war durch ihren Koprahandel (28 500 Tonnen im Jahre 1912) und ihre Phosphatausfuhr ein stetig sich entwickelndes Ausfuhrgebiet erschlossen, das von größter Bedeutung für unsere heimische Wirtschaft zu werden versprach. In diesen Beginn einer glänzenden Entwicklung brach der Krieg ein, in dessen Verlauf der Feind unsere Kolonien besetzt hat. Was wir in langjähriger Arbeit geschaffen haben, ist zum Teil zerstört: in welchem Umfange und welcher Verfassung wir Kolonialbesitz wiederbekommen werden, wissen wir nicht. Ist das die gegebene_ 4 - Zeit, über den Handel unserer alten Schutzgebiete Betrachtungen anzu stellen? wird mancher fragen. Die Antwort kann nur lauten: Zu keiner Zeil war es dringender notwendig wie jetzt, dah jeder an die Zukunft des Volkes und Reiches Denkende sich mit kolonialen Fragen beschäftige und an der Aufklärung des Volkes arbeite. Der Krieg hat nicht nur unseren kolonialen, sondern auch unseren Gesamthandel nahezu vernichtet. Nach Friedensschluß werden wir teil weise von vorn beginnen müssen. Dazu kommt, daß unsere Gegner, wenigstens die westmächtlichen, unserem Handel in ihren Ländern und überseeischen Besitzungen alle nur erdenklichen Schwierigkeiten bereiten wollen. Unter solchen Umständen spielen Gebiete mit einem Waren verkehr von 500 Millionen Mark, die in unseren Händen und ent wicklungsfähig sind, eine weit größere Rolle als vor dem Kriege. Nach diesem großen Waffengange mit seinen Verheerungen und seinem bitteren Bodensatz von Feindschaften und Verstimmungen wird eine pflegliche Behandlung uns befreundeter und neutral gebliebener Gebiete doppelt nötig sein, darf nichts gering geachtet werden, und wenn wir schon Bulgarien und die Türkei als Länder unserer wirtschaftlichen Zukunft ansehen, deren Handelsverkehr mit dem Reiche vor dem Kriege 40 bzw. 172 Millionen Mark wertete, um wieviel mehr haben wir Anlaß, uns unseren 5l)l) Millionen-Kolonialhandel zurückzuwünschen mit seinen großen Aussichten. Was die Kolonien als Absatzgebiet für unsere Industrie so besonders wertvoll macht, ist ihre völlige Zugehörigkeit zu uns, die Gleichartigkeit der Gesetze und Verwaltung: dort sind deutsche Waren völlig zu Hause, unterliegen keiner unfreundlichen Behandlung. Sperren fremde Länder unferm Handel ihre Kolonien, so haben wir Gelegenheit, im deutschen Kolonialbesitz mit gleicher Münze zu zahlen: je größer unser Kolonial besitz ist, um so wirksamer tritt er feindlichen Versuchen entgegen, uns nötige Rohstoffe beim Ausgange aus gegnerischen Tropengebieten etwa mit Extrazöllen zu belegen, wenn sie für Deutschland bestimmt sind. Es würde zu weit führen, im einzelnen aufzuzählen, für welche Jnduftrieprodukte unsere Kolonien bereits gute Abnehmer geworden waren. Nur das soll hervorgehoben sein, daß die deutsche Fertigware in ihnen immer bereitwillige Aufnahme fand, während, abgesehen von- 5 - einzelnen Spezialartikeln, unser Jnduftrieabsatz in der Welt auf immer schwerere Hindernisse stieß. Überall trat uns englischer und amerikanischer Wettbewerb entgegen, bildeten sich nationale Industrien, die nach Schutz schrien und ihren Markt der deutschen Fertigware verschließen wollten. In solcher Zeit gesteigerter wirtschaftlicher Kämpfe waren Kolonien mit wachsendem Handel, die Fertigfabrikate aufnahmen und dafür Baum wolle, Ölfrüchte, Kautschuk, tropische Nahrungs- und Genußmittel, wie Kakao, Kaffee, Tabak, weiter Häute, Gerbstoffe, Mineralien lieferten, eine dringende Notwendigkeit. Nach dem Kriege wird die deutsche Fertig ware einen schlimmeren Stand haben als vorher; um so mehr müssen wir eigene Absatzgebiete mit entwicklungsfähigem Handel besitzen. Das ist für alle Bevölkerungsklassen wichtig. Der Krieg zwingt uns, unsere Bestände an Wolle, Baumwolle, Kupfer, Kautschuk, Ölfrüchten, Häuten restlos aufzubrauchen: was sollte wohl werden, wenn wir nach Friedensschluß gezwungen sind, bei unseren Feinden und bei übelwollenden Neutralen unseren Riesenbedarf zu decken, bei jenen, die heute der Welt verkünden, daß sie deutsche Waren künftig boykottieren wollen? Man würde uns Niesenpreise für die uns notwendigen Rohstoffe abnehmen, so daß unsere Fabrikanten Kleider stoffe, Hemden, Strümpfe, Lederwaren nur zu sehr teuren Preisen her stellen könnten. Arbeiter, Handwerker, jeder Mann, jede Frau im Reiche müßten dauernd unter Teuerung leiden. Dabei gäbe es auch weniger Verdienst! denn die Feinde wollen uns ja nach Friedensschluß nichts mehr abkaufen. Wir müssen also unsere Blicke auf die Kolonien richten, die uns so manches liefern können und uns treue Abnehmer sind. Das waren sie bereits vor dem Kriege und werden das künftig noch mehr sein. Südwestafrika hatte 1895 erst 124 000 Mark Ausfuhr. In den folgenden Jahren exportierte die Kolonie etwas Guano, 1903 für Zi j Millionen Mark: dann sank die Ausfuhr wieder. Aber von 1907 ging es stetig aufwärts. Im Jahre 1913 konnte Südwestasrika für 1^ 2 Millionen Mark Tiere und tierische Erzeugnisse ausführen, für 7,9 Millionen Mark Kupfererze, für 632 000 Mark Zinnerze, für 39 Millionen Mark Dia manten. Unter der Einfuhr befanden sich für 913 000 Mark chemische und pharmazeutische Erzeugnisse, für 4 363 000 Mark Textilwaren, 1 209 000 Mark Leder und Lederwaren, 6 561 000 Mark Metalle und Metallwaren.- 0 - Deulsch-Ostafrika mit seiner alten Araberherrschast und seinem Karawanenverkehr hatte schon 1895 nennenswerten Handel gehabt. Er wertete 3^ Millionen Mark in der Ausfuhr und 7,6 Millionen in der Einfuhr. Es wurden Sammelprodukte ausgeführt, wie Elfenbein, Kopal, Wildkautschuk, die Zum großen Teil aus dem belgischen Kongo kamen. Als dieser seine Ostgrenze absperrte, ging der Versand der ge nannten Produkte zurück; dafür traten Erzeugnisse der Landwirtschaft mehr und mehr an ihre Stelle. Natürlich brauchte diese Entwicklung Zeit; eine Reihe von Jahren stagnierte die Ausfuhr. Sie hatte sich 1901 erst bis auf 4,6 Millionen Mark gehoben. Ein nennenswertes Anwachsen bis auf nahezu 9 Millionen Mark erfolgte 1904. Vier Jahre später wertete die Ausfuhr 10,9 Millionen Mark, 1910 aber 20,8, 1912 schon 31,4 und 1913 bereits 35,35 Millionen Mark. Hauptausfuhrartikel waren 1913: Kaffee für 931 00V Mark, Kopra für 2 348 000, Erdnüsse für 1 918 000, Sesam für 408 000 Mark. Baumwolle und Baumwollsaat gingen für 2 620 000 Mark aus der Kolonie. Dem Planlagenbau der Europäer entstammten für 10,7 Millionen Mark Hanf- und 6,66 Mil lionen Mark Kautschukausfuhr; ferner wurden für 5^ Millionen Mark Häute und Felle versandt. Unter den Gegenständen der Einfuhr spielten Textilwaren (17 Millionen Mark) und Metalle und Metallwaren (IM 2 Millionen) eine große Rolle. Kamerun, das Land des tropischen Urwaldes, lieferte von vornherein viel Kautschuk und Elfenbein. Die Entwicklung dieser reichen Kolonie litt darunter, daß jahrelang diesen hochwertigen Sammelprodukten nach gejagt und die Pflanztätigkeit vernachlässigt wurde. Letztere liefert jetzt aber auch schon bedeutende Ergebnisse (Kakaoausfuhr 1913 für 5,72 Millionen Mark), und die Gewinnung von Palmöl und Palm kernen (8,3 Millionen Mark) wird immer mehr als eine Art Pflanzungs tätigkeit betrieben. Die Kameruner Ausfuhr stieg von 4 Millionen Mark in 1895 auf 9,3 Millionen in 1905, 15,9 Millionen in 1907, 19,9 Millionen in 1910: für 1912 und 1913 stellten sich die Ziffern auf 23VJ und 29,15 Millionen Mark. Ein großzügiger Bahnbau (die Kolonie hatte 1913 erst 300 Kilometer Eisenbahnen) hätte den Handel reißend in die Höhe gebracht. Togo hat trotz seiner Kleinheit einen Außenhandel von 20 Millionen Mark gehabt. Seine Hauptausfuhrprodukte waren Palmkerne und Palmöl, Baumwolle, Kautschuk: auch begann der Kakaoexport zu steigen.7 02 i O) 7 I n 12 c2 cD n cnz c2 co ^2 ^2 ci ll2 02 02 D 12 -12 cnz ci c^- 12 7-. ?O -Q in 51 7^ cn c2 cD cD cn Q co ^ c 2 n ?O c?d ci c^ cD -^ ^ c^ 51 cO ci 51 o? ^ c^ - ^ cD Q cD cn 2? cD cn ci? ci U7 ?O l - c?s ci ^ ci O ^ 7^ ^ c 7 k - ci Q cn- 12 c?- V 7 7 r^ TN i^ ^2 c^ D cnz ciD c^ cO 5i 51 ^ cn ^52 02 U2 cO ^2 1 7 1 ^ 12 c2 cx ?O iD (X) 51 -22 l c2 12 12 ^ c2 c2 0O O) ^ c 2 12 02 U2 12 D 12 12 12 12 c-D 5i 7-? 02 5 02 51 o? Q cD ^ cn- d ci oo ^ 51 ^ c^ ci ci ^ ^ t^7 c?z c d c?) ^ ^ -I7Z 51 Tkü N Q ci -H? -HD ci ^ 51 ^ l - c^ oO i^ c^ D c^ ci c^ cD cO -7-7 ^ 7^ r^ -N Q cD ci n cn H) M ^ ^ 12 c^ H c2 M cx) r^ (X) ?O n 51 51 ^ n c^ c^ c? 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Z Z- 8 - Unser Südscebesitz, der 1895 kaum nennenswerte Handelsziffern zeigte, war seit einigen Jahren in gedeihlicher Aufwärtsentwicklung, Seine Ausfuhr war 1912 auf 17^ Millionen Mark gestiegen: er lieferte uns Kopra für 10,13 Millionen Mark, Phosphate für 5 Millionen Mark, Kakao für über 1 Million Mark, Eine Zusammenstellung der Ergebnisse des Afrika- und Südsee handels seit 1895 findet der Leser auf Seite 7, Tsingtan, eine reine Handelskolonie, hatte 1913 einen Handels umsatz von 201 Millionen Mark erreicht. Seit 1900 ergeben sich folgende Ziffernl Mark 1. Oktober bis 30, September 1900 0 l 1906 07 1910 11 1311 12 1912 13 Ausfuhr Einfuhr 3 300 000 8 556 000 34 225 000 82 374 000 60 361 000 69 375 000 80 295 000 114 938 000 79 640 000 121 254 000 Überblicken wir nochmals das entrollte Bild, so müssen wir sagen, daß für unsere Kolonialpolitik nach langer Periode des Säens und lang samen Wachsens die Zeil der Ernte gekommen war: der Krieg hat uns um die sauer verdienten Früchte gebracht. Daß wir sie uns bei Friedensschluß holen, ist ein Gebot der Ehre, der Klugheit und der Not wendigkeit für das Gedeihen unserer gesamten heimischen Wirtschaft. Herausgegeben und kostenlos zu beziehen vom Kolonial-Wirtschaftlichen Koi itcc,BcrIin5I V?7, Pariser Platz 7, Wedrnckt in der Königlichen Hofbnchdrnckerci bon E, S Mittler k Sohn, Berlin SVK3, Kochstr, KS-71,er Sandel der Handel der deutschen Schutzgebiete im Werte von 520 Millionen Mark keine sehr bedeutende Rolle, zumal noch ein Teil davon nach fremden Ländern ging. Die deutscheu Schutzgebietsverwaltungen sind nämlich in weitestgehender Weise dem Grundsatz der offenen Tür gefolgt, haben fremde Firmen und freinde Waren unter denselben Bedingungen
