Tool Tuesday: Verfahren und Tools der Digital Humanities
Daten sind auch in den Geisteswissenschaften kaum noch wegzudenken und scheinen allgegenwärtig und überall verfügbar: Digitalisierte Handschriften und Drucke, Metadaten zu Publikationen, Volltexte, Sprachkorpora, etc. Aber sind diese Daten wirklich ohne Hürden verwendbar? Und was lässt sich ohne größeren technischen Aufwand mit ihnen anstellen?
Beim Tool Tuesday wollen wir uns niedrigschwellige und gut etablierte Verfahren der Digital Humanities ansehen und an konkreten Beispielen ausprobieren. Wir schauen uns an, was sich erreichen lässt, ohne programmieren zu müssen – von Textanalyse-Tools bis hin zu den Möglichkeiten, die (große) Sprachmodelle bieten.
Tool Tuesday richtet sich explizit auch an Interessierte, die keine Vorerfahrungen mit den jeweiligen tools haben. Es werden keinerlei Programmierkenntnisse vorausgesetzt.
Die Termine bauen lose im Sinne einer DH-‚pipeline‘ aufeinander auf: Von der Datenakquise über die Transformation und Verarbeitung der Daten bis zur Visualisierung von Ergebnissen. Alle Termine können aber auch einzeln besucht werden.
Termine:
jeweils 13.30-15 Uhr
27.10.2026 Datenquellen und Schnittstellen
10.11.2026 Datenstrukturierung mit OpenRefine – Software gerne vorab downloaden
01.12.2026 Automatische Texterkennung
15.12.2026 Topic Modeling
12.01.2027 Netzwerkvisualisierung mit Gephi – Software gerne vorab downloaden und installieren
Ort: Online
Beitreten mit diesem Link (keine Anmeldung erforderlich)
Ansprechpartner: Roman Kuhn
