Aktuelles

Keynote-Vortrag: The Politics of the Library

Im Rahmen der Auftaktveranstaltung des Workshops „Critical Library Perspectives. Ein digitales Denklabor“ findet am 4. Mai 2022 um 15 Uhr der Keynote-Vortrag „The Politics of the Library“ statt.

Vortragende:

Emily Drabinski (CUNY Graduate Center, New York City)

Emily Drabinski is Critical Pedagogy Librarian and Interim Chief Librarian at the CUNY Graduate Center in New York City. She has published and presented widely on issues related to power and the organization of information. Drabinski co-edited Critical Library Instruction: Theories & Methods (Library Juice Press/Litwin Books, 2010) and edits Gender & Sexuality in Information Studies for that press.

Annie Pho (University of San Francisco Library)

Annie Pho is the Head of Instruction and Outreach Department at  the University of San Francisco Library. She has a Bachelor’s in Art History from San Francisco State University and a Master’s in Library Science from IUPUI. She is the co-editor for the book Pushing the Margins: Women of Color and Intersectionality in LIS, as well as the co-editor of the Critical Race and Multiculturalism Series for Library Juice Press. Her research interests include intersectionality and women of color in LIS, and feminist/critical pedagogy in information literacy instruction. She was a 2013 ALA Emerging Leader, a participant in the 2014 Minnesota Institute for Early Career Librarians, the recipient of the 2018 JCLC Rising Star award for APALA, and in 2019 she received the ACRL WGSS Significant Achievement Award for her work on the book, Pushing the Margins: Women of Color and Intersectionality in LIS.

 

zur Aufzeichnung des Keynote-Vortrags

 

zur Veranstaltungs-Webseite der „Critical Library Perspectives“

Ein digitales Denklabor

Gemeinsam mit der Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin organisiert die Staatsbibliothek zu Berlin wir vom 4. Mai bis 21. Juni 2022 den interdisziplinären digitalen Workshop „Critical Library Perspectives. Ein digitales Denklabor“.

Thema
Bibliotheken sind – entgegen einer weitverbreiteten Vorstellung – keineswegs wertneutrale Orte, an denen Wissen „nur“ gesammelt und zugänglich gemacht wird. Denn tägliche bibliothekarische Arbeiten wie Erwerbung, Klassifizierung und Präsentation von Medien ist geprägt von Wertung, Auswahl und Normierung. Diese bibliothekarischen Praktiken lassen sich somit als epistemische, d. h. als wissens- und erkenntnisbezogene Prozesse fassen. Sie bergen dadurch immer auch die Gefahr der Exklusion und Diskriminierung von Elementen, die mit den angewandten normativen Schemata nicht konform sind, und können somit einer diversitätsorientierten Wissensorganisation im Weg stehen.

Zielgruppe
Wir suchen interessierte (Nachwuchs-)Wissenschaftler*innen aus den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften sowie Bibliothekar*innen und Bibliothekswissenschaftler*innen, die in kollaborativer und interdisziplinärer Projektarbeit Methoden ihrer Fächer (z.B. Queer Theory, dekonstruktivistische, intersektionale und postkoloniale Theorien) auf Fallbeispiele aus dem Bibliothekskontext anwenden und an der gemeinsamen Erstellung einer wissenschaftlichen Publikation zu ihren Ergebnissen mitwirken wollen.

Möchten Sie mitmachen?

Auf der Veranstaltungswebseite finden Sie weiterführende Information und können sich zur Veranstaltung anmelden:

 

 

 

Ein Kooperationsprojekt der Staatsbibliothek zu Berlin und der Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin